Die Porzellanmalerei speziell die "Heubachlinie" in Lichte

 

1840 kauften die Gebrüder Phillip & Wilhelm Liebmann die Keramikfirma und gründeten die Porzellanfabrik "Gebrüder-Heubach".

Unter der "Sonnenmarke" wurde zuerst produziert. Es wechselte, 1910 zu der quadratischen "Heubachmarke".

 

1882 / In diesem Jahr entstand auch die "Lichtner Zeichenschule", gegründet von mehreren Unternehmern. Ziel war es, die Qualität sehr hoch zu halten. Mit 8 Jahren konnten Kinder diese Kunstschule besuchen. Je nach Begabung wurden die Kinder gefördert. Mit 14 Jahren waren die Jugendlichen, mit vorbildlicher Förderung für einen Beruf in der Porzellanfirma, sehr gut vorbereitet. Sie wurden je nach Talent beruflich geschult. Diese Zeichenschule war berühmt für ihre Qualität und hatte somit auch Anteil an der sehr hohen Qualität der Porzellanfirmen in der Lichtener Region.

 

1900 Zur Porzellan- Weltausstellung in Paris gewann "Heubach" die Silbermedalie der Qualität. Bis 1938 produzierte die Firma eigenständig unter der Viereckmarke "Gebrüder Heubach AG". 1938 übernahm Otto Friedrich, Fürst von Ysenburg die Firma "Heubach" unter der "Lichtmarke".

1975 Zentrale Ausbildungsstätte des Zierporzellanwerkes Lichte

Die alte Tradition ist bis in die DDR Zeit geführt worden. In der Lehre lernten die Lehrlinge nach alter Manier das feine Porzellanmalen. Das Training war hart, hohe Konzentration über einen längeren Zeitraum war gefragt. Die Feinmotorik und die Schnelligkeit sind bis ins Detail geübt wurden. Die Ausbildung trainierte "Flachmaler" und "Figurenmaler". 1990 wurde diese zentrale Ausbildung geschlossen. Jede Firma bildet jetzt, je nach Bedarf ihre Lehrlinge selbst aus.